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Ein Fischereiverein ist eine aktive Naturschutzorganisation. Wir reden nicht nur über Natur und Umweltschutz, sondern sind wie kein anderer Verein von einer intakten Natur abhängig. An Kocher und Jagst tummeln sich inzwischen wieder eine Vielzahl von Tieren. Jedoch wird es für die Fische immer enger. Kraftwerke, Wehre auch Kleinkraftwerke versperren die Wege vieler Wanderfischarten (hier ist nicht nur der Lachs betroffen) zu ihren Laichplätzen. Seit einigen Jahren trägt auch der Kormoran zur Reduzierung der Fischbestände bei. Der Verein ist gezwungen diese Verluste durch Besatz auszugleichen, und hier spielen auch die für den Angler nicht interessanten Arten eine Rolle (z.B. Schneider, Groppe.....). Weiterhin wird in unseren Gewässern viel Geld für die Erhaltung von Weißfischarten (z.B. Nase) ausgegeben. Mittlerweile ist auch der Rückgang von Döbel, Rotauge, Rotfeder und Barbe zu beobachten. Fische auf deren Brut auch der Eisvogel angewiesen ist. In den von unseren Gewässerwarten und der Jugendgruppe gepflegten Biotope und Kleingewässer sind viele Insekten, Schnecken und teilweise auch der Edelkrebs zu finden. Nahrungsgrundlage für die Wasseramsel und den bei uns seltenen Flußuferläufer, aber auch für verschiedene Reptilien und Amphibien. Auch Wintergäste wie Gänsesäger und Zwergtaucher können beobachtet werden. Diese ernähren sich im Winter von Fischbrut und Kleinfischarten (bis 10cm). Hier zeigt sich wieder wie wichtig der Schutz von Fischarten ist, die für den Angler nicht wichtig sind. Den nötigen Beitrag hierzu leisten wir gerne.
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